JEKYLL & HYDE – Das Musical

Packend, abgründig, düster und erotisch – die dramatische Erzählung von Robert Louis Stevenson ist eine der berühmtesten englischen Schauergeschichten. Sie wurde vielfach verfilmt, dramatisiert und vertont.
Die mitreißende Musik – mal romantisch, mal rockig – macht dieses Broadway-Musical zu Frank Wildhorns erfolgreichstem Bühnenwerk.

Im Sommer 2020 kommt „JEKYLL & HYDE – Das Musical“ als Neuproduktion in den Zeltpalast Merzig.

Für die Bühne konzipiert
von Steve Cuden und Frank Wildhorn

Buch und Liedtexte von Leslie Bricusse

Musik von Frank Wildhorn
Orchestrierung von Kim Scharnberg
Arrangements von Jason Howland

Deutsche Übersetzung
von Susanne Dengler und Eberhard Storz.

Die Menschen dachten lange, dass Schizophrenie mit Persönlichkeitsspaltung gleichzusetzen sei, dass also der Betroffene eine gute und eine böse Seele in sich trägt, die einander entweder nicht bewusst sind oder miteinander im Widerstreit liegen. Wir wissen heute, dass diese Annahme falsch ist, auch wenn sie immer noch weit verbreitet ist.

Die Geschichte von Dr. Jeckyll und Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson, geschrieben im viktorianischen England des 19. Jahrhundert, handelt genau davon. Sie wurde zu einem Blockbuster und ist auch heute noch ein explosiver Stoff für dramatisches Theater.

Der Arzt Dr. Henry Jekyll hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, die Trennung von Gut und Böse im Menschen zu erforschen.
Seine Kollegen verbieten ihm aus moralischen Gründen, die dafür nötigen Experimente am Menschen durchzuführen. So macht sich Dr. Jekyll zu seinem eigenen Versuchskaninchen und setzt dafür sein Leben verhängnisvoll aufs Spiel.
Er gelangt zu immer tieferer Erkenntnis, verliert aber gleichzeitig auch die Kontrolle über sich selbst. Sein böses Alter Ego (Edward Hyde) gewinnt die Überhand über sein Leben. Jekylls Verlobte Lisa unterstützt ihn nach Kräften bei seinen Forschungen, doch sie kann die furchtbare Verwandlung ihres Geliebten nicht aufhalten.
Edward Hyde treibt im anrüchigen und kriminellen Londoner Untergrund sein Unwesen. Er ist ein grausamer Sadist, zahlreiche Leichen pflastern seinen Weg. Dr. Jekyll erkennt, zu was für einem Monster er zeitweise wird und versucht mit allen Mitteln, dagegen anzukämpfen. Am Ende erweist sich das Böse in ihm in Form von Hyde aber als das Stärkere. Als Jekyll bei seiner eigenen Hochzeit feststellt, dass er in Gestalt des Hyde in der Lage wäre, auch seine geliebte Lisa zu töten, erkennt der hilflose Forscher in seinem eigenen Tod den letzten Ausweg aus der hoffnungslosen Situation.

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